Archiv 2017

14.07.2017

Lyrischer AWO-Freundeskreis aus Hannover liest eigene Texte

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren trugen sechs Mitglieder der Lyrikgruppe als Gäste des Fördervereins Rudolf von Bennigsen eigene Gedichte vor und fanden damit großen Anklang bei den Zuhörern in der RvB-Bibliothek im Bennigser Bahnhof.
In diesem Jahr besteht der Lyrische AWO-Freundeskreis 20 Jahre, und auch aus diesem Grund wünschten sich viele Mitglieder des Kreises eine Wiederholung der Lesung in Bennigsen: Doppelt so viele, nämlich 12 Damen und Herren, stellten bei der Veranstaltung am 14. Juli 2017 vor allem eigene Gedichte, aber auch Kurzgeschichten vor. Karlfried Rose, 2. Vorsitzender des Fördervereins, der Gäste und Mitwirkende begrüßte, wirkte nunmehr bei der Lesung auch als Mitglied des Kreises mit und stellte eigene Gedichte und eine Kurzgeschichte vor.
Hatten die Mitglieder bei der Planung der Lesung zuerst Bedenken gehabt wegen der Vielzahl der Mitwirkenden und auch der Beiträge, waren diese ganz schnell zerstreut, als sie erleben konnten, mit welcher Aufmerksamkeit und Anteilnahme ihre kleinen Kunstwerke aufgenommen wurden, und wie gerade die bunte Mischung der Vortragenden und der Themen überhaupt keine Langeweile aufkommen ließen.
Auch nach der Lesung durften sich die Mitwirkenden und die Leiterin der Gruppe, Frau Schönleiter, über viel Lob und Zuspruch freuen, und alle strahlten, dass auch diese 2. Lesung in Bennigsen so gut gelungen war.

Karlfried Rose bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit einem Blumengruß, und wies anschließend auf die nächste Lesung hin: Am Freitag, den 15.September 2017, um 19.30 Uhr wird Gabriele Rose über die Malerin und Bildhauerin Silvie Lampe-von Bennigsen, die Großmutter des jetzigen Gutsherrn, berichten und dabei ihr Leben und vor allem ihre Werke vorstellen.[Text: Karlfried Rose]

12.05.2017

Lauschen mit einem Glas Wein

Literatur im Bahnhof: Karlfried Rose und Ursula Schulz-Debor trugen aus ihren Werken vor  

Foto: Ursula Schulz-Debor und Karlfried Rose tragen in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek Kurzgeschichten und Gedichte vor. Foto: SZABO

von Patricia Szabo                            BENNIGSEN. Viel Humorvolles, aber auch zum Nachdenken anregende Lyrik und Prosa brachten die beiden Autoren Karlfried Rose und Ursula Schulz-Debor von der Gruppe „Wortart – Springer Literaten“ in die Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek mit. Die Lesungen im Bahnhofsgebäude sind ein Teil der regelmäßigen Veranstaltungsreihe „Literatur am Bahnhof“, bei der Autoren aus der Region Hannover zu Gast sind. Rose begrüßte die rund 40 Gäste, bevor er zusammen mit Schulz-Debor unterhaltsame Kurzgeschichten und Gedichte vortrug.
Die Veranstaltung „Literatur am Bahnhof“ findet bereits seit zwölf Jahren statt und finanziert sich über Spenden. Bei den Autorenlesungen sind stets 30 bis 50 Gäste anwesend – über die Beständigkeit und gute Resonanz ist Rose sehr erfreut. Er verkündete, dass im Laufe des Jahres noch einiges auf die Literatur-Begeisterten zukommen werde, und gab einen Ausblick auf bevorstehende Lesungen: Schon am 14. Juli begrüßt der Verein die Mitglieder des AWO-Lyrik-Freundeskreises aus Hannover, die eigene Gedichte und Geschichten vortragen werden. Im September hält Gabriele Rose einen Vortrag über die Bildhauerin Silvie Lampe-von-Bennigsen.
Der Rudolf-von-Bennigsen-Förderverein pflegt und fördert das Andenken an den Politiker Rudolf von Bennigsen und hält dieses durch verschiedene Aktionen lebendig. Auch die Bücherei im ehemaligen Bahnhofsgebäude, in der regelmäßig die Leseabende stattfinden, wird vom Förderverein unterstützt. Sie ist neben der Stadtbibliothek in der Kernstadt die letzte Stadtteilbücherei.

[NDZ 17.05.2017 Seite 11]

24.03.2017

Bibliothek wird umsortiert

Rudolf-von-Bennigsen-Förderverein bestätigt Vorstand

Vorsitzender: Peter Kimmel

Bennigsen. Die Mitgliederversammlung des Rudolf-von-Bennigsen-Fördervereins begann mit einer Schweigeminute: Trauriger Anlass war der Tod des Vereinsmitglieds Christa Lühring. Dem folgte die Wahl des Gesamtvorstands. Peter Kimmel als Vorsitzender und Karlfried Rose als Stellvertreter wurden ebenso wiedergewählt wie Schatzmeisterin Margrit Wittkugel, Schriftführerin Gabriele Rose sowie die Beisitzer Elvira Rieck und Uta Schwerdtfeger. Das Amt des Kassenprüfers übernimmt fortan Hartmut Rieck.
Am 12. Mai gibt es eine Autorenlesung mit Ursula Schulz-Debor und Karlfried Rose von der Gruppe Wortart, die eigene Kurzgeschichten und Gedichte vortragen. Auf Anregung von Rieck wird am 19. August für die Bennigser ein „White Lunch“ auf dem Bahnhofsvorplatz veranstaltet.
Der Bestand der Rudolf-von-Bennigsen-Stadtteilbibliothek wird zurzeit von Gabriele Rose durchforstet. Alte, verschlissene Bücher werden entsorgt, durch andere ersetzt und neu geordnet. Wenn die Umstrukturierung beendet ist, wird die Bibliothek an einem Tag der offenen Tür auch der Gemeinde vorgestellt.
[HAZ Springe 07.04.2017 Seite 2; s.a. Neue Deister-Zeitung 07.04.2017 Seite 9]

17.0.2017

Inge Hübner liest über Annette von Droste-Hülshoff

In der Reihe „Literatur im Bahnhof“ in der RvB-Bibliothek Bennigsen berichtete Inge Hübner am 17.02.2017 über das Leben der Annette von Droste-Hülshoff, der deutschen Dichterin, Schriftstellerin und Komponistin, deren Bildnis vielen noch vom hellgrünen 20-DM-Schein in guter Erinnerung ist.

Frau Hübner von der Gruppe „Wortart“ legte den Schwerpunkt ihres Vortrages auf das lyrische Schaffen der Künstlerin und brachte dabei zahlreiche Beispiele ihres reichen Schaffens passend zu den jeweiligen Lebensabschnitten der Dichterin zu Gehör, wie z.B. die Ballade „Der Knabe im Moor“.
Besonders beeindruckt zeigten sich die rund 30 Zuhörerinnen und Zuhörer von den gesellschaftlichen Zwängen, denen sie als Angehörige des westfälischen Adels, als ledige Tochter, die stets für ihre umfangreiche Familie und Verwandtschaft in die Pflicht genommen wurde, durch die Moralvorstellungen und Forderungen der katholischen Kirche und die Wertevorstellungen jener Zeit ausgesetzt war. Ihre künstlerischen Begabungen wurden zwar von der Familie gesehen und auch gefördert, dennoch durfte sie als Frau nie mit ihrem vollen Namen als Autorin oder Komponistin in Erscheinung treten. Als hoch empfindsame Frau litt sie zutiefst unter persönlichen Kränkungen oder auch enttäuschter Liebe, die sie selbst nach vielen Jahren nicht zu überwinden vermochte.  Dazu kam eine schwache Konstitution mit vielen körperlichen Leiden, die ihr Leben auf gerade einmal 51 Jahre begrenzte. Erst 30 Jahre nach ihrem Tode wurden ihre Werke durch die Herausgabe des Gesamtwerkes auch einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland bekannt und im Deutschunterricht der Schulen gewürdigt, wie z.B. durch ihre Novelle „Die Judenbuche“, die auf einer wahren Begebenheit beruht.
Herzlicher Applaus am Ende des Vortrages und ebenso weitergehende Fragen an Frau Hübner zur Person und zum Schicksal der Annette von Droste-Hülshoff zeugten davon, wie sehr die Anwesenden von dem Gehörten berührt worden waren. Karlfried Rose, stellvertretender Vorsitzender des RvB-Fördervereins, bedankte sich bei Frau Hübner mit einem bunten Blumenstrauß und wies danach auf die kommenden Veranstaltungen in der RvB-Bibliothek hin: Am 12. Mai 2017 folgt eine Autorenlesung mit Ursula Schulz-Debor und Karlfried Rose von „Wortart – Springer Literaten und Co.“. Sie werden hierbei eigene Geschichten und Gedichte vortragen.

Immer wieder freitags, immer wieder um 19.30 Uhr und immer wieder bei einem gut gekühlten, trockenen Weißwein.
 [Karlfried Rose]

14.07.2017
Lyrischer AWO-Freundeskreis Hannover

 Die Referenten

Öffnungszeiten Bibliothek:             
Montag:    16 - 18 Uhr
Mittwoch: 16 - 18 Uhr

Ansprechpartnerin:
Frau Schumacher

Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek
Am Bahnhof 2 /
Rudolf-von-Bennigsen-Platz
31832 Springe-Bennigsen

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